Operational Models aNd Information tools for Industrial applications of eco/TOXicological impact assessments (OMNIITOX)
Auftraggeber  European Commission, Growth Programme
Bearbeiter
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R Friedrich (Ansprechpartner)
Abteilung Technikfolgenabschätzung und Umwelt
Laufzeit von 01.05.2001 bis 31.01.2005
Aufgabenstellung des Projekts

Das OMNIITOX-Projekt beschäftigt sich mit dem problemadäquaten Umgang der europäischen Industrie mit im Hinblick auf die Exposition von Mensch und Ökosystemen gefährlichen Chemikalien. Die Projektpartner, die unterschiedliche Interessengruppen (Industrie, Universitäten, Gutachterbüros und EU-Behörden) vertreten, wollen Probleme bezüglich Methoden und Informationsbedarf im Rahmen der Zulassung von potenziellen Gefahrstoffen identifizieren und Lösungsansätze hierzu finden. Die Ergebnisse des OMNIITOX-Projekts soll der Industrie Kriterien an die Hand geben, um entsprechend umweltfreundlichere Chemikalien und Prozesse auswählen zu können. Dies soll durch ein wissensbasiertes Managementsystem erreicht werden, das eine gesteigerte Reaktionsfähigkeit auf Marktentwicklungen unterstützt und letztlich zu Produkten mit besseren Umwelteigenschaften führt. Die Projektergebnisse werden es erlauben, toxische Wirkungen von Chemikalien in Ökobilanzen (oder Lebenszyklusanalysen, life cycle assessment: LCA) zu berücksichtigen. Die zur Zeit angewandten Methoden zur Charakterisierung von Öko- und Humantoxizität innerhalb von LCA-Wirkungsabschätzungen (life cycle impact assessment: LCIA) führen zu zweifelhaften Ergebnissen, für einige Substanzgruppen existieren keine Ansätze zur (öko )toxischen Bewertung. Eine erhebliche Unklarheit besteht zudem hinsichtlich der Anwendungsgebiete von Methoden der Umwelt- bzw. Risikoabschätzungen ((environmental) risk assessment: (E)RA) im Vergleich zu LCIA-Methoden. In dem Projekt soll die Bedeutung von Wirkungsindikatoren, Umweltverhaltensmodellierung und der räumlichen Auflösung sowie die Behandlung der kombinierten Wirkungen von chemischen Stoffgemischen für das Life Cycle Impact Assesment geklärt werden. Zunächst werden existierende Methoden getestet, verglichen, kalibriert und verbessert. Bei Bedarf sollen auch neue Methoden entwickelt werden. Die erarbeiteten Methoden werden in fünf industriellen Fallstudien angewendet.

Partner

Das OMNIITOX-Konsortium besteht aus Partnern aus 6 EU-Ländern plus der Schweiz. Darunter befinden Partner aus der Industrie (Volvo, Procter & Gamble, StoraEnso, Antonio Puig SA, Randa Group), eine europäische Aufsichtsbehörde (European Chemicals Bureau, JRC, Ispra) und fünf Hochschulen (Chalmers University of Technology, Denmark's Technical University, Leiden University, IER (Universität Stuttgart) und Federal University of Technology Lausanne)
Weitere Informationen
www.omniitox.net