Zwei Beiträge zum Deutschen CORINAIR zur Regionalisierung von Emissionen (Gridding Tool)
Auftraggeber  Umweltbundesamt (UBA)
Bearbeiter
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R Friedrich (Ansprechpartner)
Abteilung Technikfolgenabschätzung und Umwelt
Laufzeit von 01.01.2000 bis 31.03.2001
Aufgabenstellung des Projekts
Der Datenpool SuDa ist eine fortschreibbare Zusammenstellung von Verteilparametern zur Regionalisierung sektoraler Emissionsdaten in Deutschland.Gemäß den Berichtspflichten für das europäische Emissionskataster für Luftverunreinigungen CORINAIR (auch EMEP ) sind sektoral differenzierte Emissionsdaten auf der Ebene von Stadt- und Landkreisen (nach der CO-RINAIR-Nomenklatur nuts (Nomenclature of Territorial Unit for Statistics)-Ebene 3) bereitzustellen. In der Regel erfolgt die eigentliche Berechnung bzw. Erhebung der Emissionen allerdings nicht in dieser hohen räumlichen Differenzierung, sondern vielmehr als nationale Summenwerte für Deutschland.
Kurzbeschreibung des Projekts
Um eine ersatzweise Verteilung der Emissionen auf die Stadt- und Landkreise für CORINAIR zu ermöglichen, wurde ein fortschreibbarer Datenpool von Verteilparametern zusammengestellt. Dieser beinhaltet geeignete Verteilparameter für alle emissionsrelevanten Aktivitäten. Die seit 1990 erfolgten Namens- und Grenzänderungen der Kreise sowie Änderungen in der Quellgruppen-Systematik von CORINAIR wurden dabei berücksichtigt. Im Hinblick auf die Fortschreibbarkeit können etwaige zukünftige Änderungen dieser Art in den Datenpool aufgenommen bzw. berücksichtigt werden.

Dafür wurden Verteilparameter für die Regionalisierung der Emissionen der Jahre ab 1990 bis 1998 (Modul SuDa Stand: 2001) ermittelt. Die Daten wurden für alle Jahre auf den aktuellen Gebietsstand (Stand: Ende 1998) umgerechnet.

Das Griddingtool dient dazu, die Berichtsanforderungen von EMEP, das Emissionsdaten auf einem großräumigen Gitter von 50 km * 50 km benötigt, zu erfüllen. Die für das CORINAIR-Kataster erhobenen Emissionen liegen aufgrund der ihnen zugrundeliegenden Modellierungsmethoden georeferenziert vor. Diese Daten werden mit über geeignete Algorithmen (getrennt für Linien- und Flächenemissionen) auf die einzelnen Gitterzellen verteilt.