Minderung der NMVOC-Emissionen aus der Lösemittelanwendung in Baden-Württemberg
Auftraggeber  BWPlus
Bearbeiter
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R Friedrich (Ansprechpartner)
Abteilung Technikfolgenabschätzung und Umwelt
Laufzeit von 01.10.2001 bis 30.09.2003
Aufgabenstellung des Projekts
Emissionen von NMVOC (non-methane volatile organic compounds) tragen zu einer Reihe von nach wie vor bestehenden Luftreinhalteproblemen entscheidend bei. Insbesondere verursachen sie zusammen mit NOx hohe Ozonkonzentrationen in der Troposphäre, des weiteren weisen einzelne NMVOC (z. B. Benzol) gesundheitsschädigende Wirkungen auf. Zur Begrenzung der Emissionen von NMVOC wurden zwar eine Reihe von Verordnungen beschlossen, z.B. zur Begrenzung der Emissionen von Fahrzeugen (EURO III, IV), [stage I,II] und die Lösemitteldirektive. Der in der NEC-Richtlinie für Deutschland für 2010 festgelegte maximale Emissionswert von 995 kt wird voraussichtlich dennoch überschritten. Daher müssen weitere Maßnahmen eingeleitet werden, um eine erhebliche zusätzliche Minderung der anthropogenen NMVOC-Emissionen in Deutschland, und damit auch in Baden-Württemberg, zu erreichen. Diese Maßnahmen müssen insbesondere im Bereich der nicht verbrennungs-bedingten NMVOC-Emissionen, also vor allem bei der Lösemittelanwendung getroffen werden.
Kurzbeschreibung des Projekts
Ziel dieses Vorhabens ist die Identifizierung und Bewertung von Minderungspotentialen sowie eine Ableitung von Maßnahmen zur Implementierung in Industrie und Gewerbe. Dies umfasst sowohl die Darstellung technischer Maßnahmen zur Emissionsminderung als auch Vorschläge zur Ausgestaltung des technischen Teils von Verordnungen, mit denen die Durchführung dieser Maßnahmen erreicht werden kann. Zur Auswahl der geeigneten Maßnahmen wird insbesondere die Effizienz, dargestellt in DM pro vermiedenem kg NMVOC-Emission, herangezogen; daneben werden mögliche weitere Vor- und Nachteile der Maßnahmen erörtert.