Einsatzoptimierung und Bewertung eines kombinierten NT-Plasma-Photooxidationsverfahrens zur Reduzierung lösemittelhaltiger Abluftströme aus Lackierereien
Auftraggeber  DBU
Bearbeiter
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R Friedrich (Ansprechpartner)
Abteilung Technikfolgenabschätzung und Umwelt
Laufzeit von 15.11.2003 bis 15.07.2004
Aufgabenstellung des Projekts
Von dem Inkrafttreten der Lösemittelverordnung (31.BImSchV.) sind eine Vielzahl von KMU-Betrieben in Deutschland betroffen. Neben dem Einsatz von Primärmaßnahmen werden für viele Unternehmen aus wirtschaftlichen und technischen Gründen sekundärseitige Abluftreinigungsmaßnahmen notwendig. Deshalb ist eine kostengünstige sekundärseitige Möglichkeit zur Abluftreinigung für KMU-Unternehmen notwendig. Ziel dieses Projektes ist es daher, die Möglichkeit zur sekundärseitigen Minderung von Lösemittelemissionen durch ein von der Firma ECOPLAS Deutschland GmbH entwickelten NT-Plasma-Photooxidationsverfahren in KMU-Betrieben zu untersuchen. Dieses Verfahren soll zwei für das betrachtete Problem ineffiziente Technologien zu einer voraussichtlich sehr effizienten und wirtschaftlichen Abluftreinigungstechnologie zusammenführen.
Kurzbeschreibung des Projekts
Durch Implementierung und Optimierung einer Pilotanlage, mit einem Abluftvolumenstrom von 500 m3/h, bei einem lackverarbeitenden KMU-Unternehmen wird untersucht, ob dieses Verfahren geeignet ist, die Vorgaben der Lösemittelverordnung kosteneffizient zu erfüllen oder sie möglicherweise sogar zu übertreffen. Zunächst wird mit Hilfe einer Literaturrecherche eine Bewertung der technischen Möglichkeiten zur sekundärseitigen Minderung von Lösemittelemissionen unter Berücksichtigung der relevanten technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen bei KMU-Betrieben durchgeführt. Dabei wird insbesondere die Wirtschaftlichkeit, die Energieeffizienz und der Abbau-Wirkungsgrad sowohl konventioneller Technologien als auch neuerer Verfahren betrachtet. Um die zu untersuchende Technologie bewerten zu können, werden Zielgrößen festgelegt, die die Anlage erfüllen muss, um die von der 31. BImschV. vorgegebenen Ziele zu erreichen bzw. möglichst weit zu unterschreiten. Die Pilotanlage wird mittels eines By-Passes in den Abluftvolumenstrom der Lackieranlage des Pilotanwenders eingebaut. Die Anlage wird über eine Betriebsdauer von sechs Monaten insbesondere im Hinblick auf ihren Abbau-Wirkungsgrad, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit untersucht. Dabei wird mit Hilfe von GC/MS Analyse auch das Abbauverhalten einzelner Komponenten betrachtet. In den Systemvergleich wird auch der Einsatz von möglichen Primärmaßnahmen vor allem hinsichtlich VOC-Frachtminderung und Energiebedarf einbezogen. Als Bezugsgröße wird die beschichtete Fläche gewählt.