Estimation of willingness-to-pay to reduce risks of exposure to heavy metals and cost-benefit analysis for reducing heavy metals occurrence in Europe
Auftraggeber  EU DG Research
Bearbeiter R Friedrich (Ansprechpartner)
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Abteilung Technikfolgenabschätzung und Umwelt
Laufzeit von 01.01.2004 bis 31.12.2006
Aufgabenstellung des Projekts
Die Hauptaufgabe des Projektes ist die Durchführung von Kosten-Effektivitäts- und Kosten-Nutzen-Analysen für die Entwicklung effizienter Strategien zur Minderung der Auswirkungen von Schwermetallen auf die Umwelt in Europa. Dabei wird folgender Ansatz verfolgt:
  1. Konsolidierung, Verbesserung und Bereitstellung europaweiter Emissionsdaten von Schwermetallen, insbesondere: Quecksilber, Cadmium, Blei, Nickel, Arsen und Chrom.
  2. Systematische Datensammlung zu Minderungsmaßnahmen und deren Kosten
  3. Verbesserung der Modelle für die Ausbreitung von Schwermetallen in der Atmosphäre, in Boden und Wasser und die Simulation von Schwermetalltransport in diesen Umweltmedien; dabei werden Modellergebnisse mit Meßdaten verglichen und bewertet.
  4. Sammlung von Daten zu Grenzwerten und von Informationen zur Exposition zur Ableitung von Dosis-Wirkungs-Beziehungen.
  5. Abschätzung der Zahlungsbereitschaft zur Vermeidung von Schäden durch Schwermetalle durch Auswertung vorhandener Studien.
  6. Weiterentwicklung und Einsatz eines Integrierten Bewertungsmodells.
  7. Durchführung von integrierten Bewertungsrechnungen zur Identifizierung von kosteneffizienten Minderungsstrategien, d.h. von Maßnahmenbündeln zur Erreichung von Umweltzielen, desweiteren Kosten-Nutzen Analyse zur Ermittlung von Maßnahmen(bündeln) mit optimalem Kosten-Nutzen-Verhältnis.
  8. Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Ermittlung des weiteren Forschungsbedarfes im Bereich der makroökonomischen Bewertung von Schwermetallminderungsstrategien.
Kurzbeschreibung des Projekts
Schwermetalle aus unterschiedlichen Quellen akkumulieren sich in der Umwelt. Vom Standpunkt der Umweltpolitik her war es bisher schwierig, die Problematik der Schwermetalle zu erfassen, da das Thema von verschiedenen Politikbereichen (Luft, Wasser, Boden etc.) bearbeitet wurde. Daher ist es nicht gesichert, daß ein Politikmix, der von verschiedenen Gesichtspunkten her entwickelt wurde, zur Regulierung von Schwermetalleinträgen optimal ist. Eine Systemanalyse ist erforderlich, um die Quellen von Schwermetallemissionen zu identifizieren, zu ermitteln, auf welchen Pfaden sie in die Umwelt gelangen und schließlich, welche Schäden sie in der Umwelt und bezogen auf die menschliche Gesundheit verursachen. Außerdem ist aus Sicht der Politikberatung wichtig, angemessene Instrumente zur kosteneffizienten Minderung von Schwermetallschäden zu ermitteln, sowie Kosten-Nutzen-Analysen durchzuführen. Dazu ist eine monetäre Bewertung erforderlich, für die verschiedene Ansätze, bspw. über die Zahlungsbereitschaft, verfolgt werden können.

Der Schwerpunkt der beschriebenen Arbeiten liegt auf den folgen Schwermetallen: Quecksilber, Cadmium, Chrom, Nickel, Arsen und Blei. Für diese Substanzen werden Kosten-Effektivitäts und Kosten-Nutzen Rechnungen angestellt, um Emissionen und dadurch Schäden durch Schwermetalleinträge in Europa (EU und Beitrittsstaaten) zu verringern. Zusätzlich werden Schadensbewertungen für die menschliche Gesundheit und für Ökosysteme über den Wirkungspfadansatz durchgeführt. Abschließend wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die zum Ziel hat, den Forschungsbedarf für die makroökonomische Bewertung von Minderungsstrategien von Schwermetallen abzuleiten.

Weitere Informationen
espreme.ier.uni-stuttgart.de