Untersuchung der Wirksamkeit des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes
Auftraggeber  Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Bearbeiter M Blesl (Ansprechpartner)  U Fahl  A Voß
Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.10.2004 bis 31.07.2005
Aufgabenstellung des Projekts
Durch das „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“ (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz), das zum 1.4.2002 in Kraft getreten ist, haben die Betreiber von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen einen Anspruch auf eine Vergütung für den in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom, die sich aus dem vereinbarten Strompreis und einer Zuschlagszahlung zusammensetzt.

Ob die im Vorfeld diskutierte und indirekt mit dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz anvisierte CO2-Emissionsminderung im Jahr 2010 von zumindest 20 Mio. t durch die KWK-Stromerzeugung erreicht wird, ist im Rahmen des Gutachtens zu hinterfragen.
Kurzbeschreibung des Projekts
Die Bearbeitung des Projektes „Untersuchung der Wirksamkeit des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes“ erfolgt in sieben Arbeitspaketen:
  • Bestandsanalyse der KWK – Entwicklung bis 2002/2003
  • Analyse der Rahmenbedingungen für die KWK- Anlagen
  • Analyse der Modernisierung des KWK- Anlagenbestandes
  • CO2-Minderung durch KWK-Anlagen in 2005 bzw. 2010
  • Finanzvolumen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes
  • Politikempfehlungen
  • Projekttreffen
  • Literaturangaben
    Blesl, M.; Fahl, U.: Verwendung von Energiesystemmodellen beim CO2-Monitoring, Teil 1: Betrachtung einzelner KWK-Technologien. In: EuroHeat&Power 34 (2005), 5, S. 24-30

    Blesl, M.; Fahl, U.: Verwendung von Energiesystemmodellen beim CO2-Monitoring, Teil 2: Alternative Referenztechniken. In: EuroHeat&Power 34 (2005), 6, S. 16-23