Energie- und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Entwicklung der Elektrizitätsversorgung der Zukunft unter Berücksichtigung des Kernenergieausstieges und der Rolle erneuerbarer Energien
Auftraggeber  Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg
Bearbeiter U Fahl (Ansprechpartner)  M Blesl
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Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.07.2004 bis 31.03.2006
Aufgabenstellung des Projekts
Das Forschungsvorhaben "Energie- und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Entwicklung der Elektrizitätsversorgung der Zukunft unter besonderer Berücksichtigung des Kernenergieausstiegs und der Rolle erneuerbarer Energien" soll aufzeigen, wie sich unterschiedliche Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auf die Erzeugungsstruktur in der Elektrizitätswirtschaft im Kontext des liberalisierten europäischen und deutschen Strommarktes auswirken. Neben den direkten stromwirtschaftlichen Effekten (Kapazitätszubau, Stromgestehungskosten, Emissionen) werden auch die energiewirtschaftlichen Auswirkungen (Versorgungssicherheit, Preiswürdigkeit, Umwelt- und Klimaverträglichkeit) und die gesamtwirtschaftlichen Effekte (Beschäftigung, Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit) unterschiedlicher Versorgungsstrukturen einer vergleichenden Bewertung unterzogen.
Kurzbeschreibung des Projekts
Die Maßnahmen und Handlungsoptionen auf der Erzeuger- und der Anwendungsseite werden systematisch aufbereitet und vergleichend bewertet. Bei den Kraftwerksneubauten stellt sich angesichts der liberalisierten Märkte auch die Frage, wie in einem Wettbewerbsmarkt, wo Preise sich aufgrund der kurzfristigen marginalen Erzeugungskosten bilden, die Investition in neue Kraftwerke refinanziert werden können (securing investments). Zudem werden die Rückwirkungen auf den Kraftwerksstandort Deutschland mit einem speziellen Fokus auf Baden-Württemberg und die Versorgungssicherheit für das Land untersucht. Um die unterschiedlichen Maßnahmen und Handlungsoptionen vergleichend bewerten zu können, erfolgt eine integrierte Betrachtung unter Berücksichtigung der bestehenden Klimaschutzziele und –instrumente, des Kernenergieausstieges, der Entwicklungsperspektiven bei fossilen und nuklearen Kraftwerkstechniken sowie bei den erneuerbaren Energietechniken und der verteilten Erzeugung und einer ausreichenden Versorgungssicherheit. Dabei werden die bestehenden Unsicherheiten für die Investition mit erfasst.

Für die Analysen der stromwirtschaftlichen Konsequenzen wird ein Modell des europäischen Kraftwerksparks verwendet, das Baden-Württemberg und Deutschland explizit berücksichtigt. Die energiewirtschaftlichen Auswirkungen werden mit einem nationalen Energiesystemmodell ermittelt.

Die in der Untersuchung zu berücksichtigenden gesamtwirtschaftlichen Effekte setzen sich dabei aus verschiedenen Einzelaspekten zusammen, die nur mit Hilfe totalanalytischer makroökonomischer Modelle abgebildet werden können. Dabei hat sich die allgemeine Gleichgewichtsanalyse in der energiewirtschaftlichen Forschung als effektives Instrument für die integrierte Betrachtung aller möglichen Rückkopplungseffekte in einer offenen Volkswirtschaft und die damit verbundenen Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung einzelner Maßnahmen herausgestellt. Somit wird in einem weiteren Arbeitsschwerpunkt ein interregionales allgemeines Gleichgewichtsmodell um die Abbildung diskreter Technologien erweitert. Diese Bottom-up Implementationen unter Berücksichtigung differenzierter Arbeitsqualifikationen eröffnet die Möglichkeit, im Rahmen einer Gleichgewichtsanalyse Aussagen über die gesamtwirtschaftliche Wirkung (Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit) unterschiedlicher Energieträgersubstitutionen für die gesamte Volkswirtschaft aufzuzeigen.
Literaturangaben
Blesl, M.; Fahl, U.; Kempe, S.; Voß, A.: Wirtschaftlichkeit neuer Stromerzeugungstechniken im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung. In: ew 104 (2005), 13, S. 32-37
Fahl, U.; Küster, R.; Ellersdorfer, I.: Jobmotor Ökostrom? Beschäftigungseffekte der Förderung von erneuerbaren Energien in Deutschland. In: Energiewirtschaftliche Tagesfragen 55 (2005), 7, S. 476-481