Europäische Nachhaltige Stromversorgung: Umfassende Untersuchung der zukünftigen europäischen Nachfrage und Erzeugung von europäischem Strom und der Versorgungssicherheit (EUSUSTEL)
Auftraggeber  European Commission Research Directorate-General
Bearbeiter
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U Fahl (Ansprechpartner)  M Blesl
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Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.01.2005 bis 31.12.2006
Aufgabenstellung des Projekts
Die strategische Zielsetzung des Projektes ist es, der Kommission und den EU-Mitgliedstaaten Richrtlinien und Empfehlungen zur Verfügung zu stellen, um die zukünftige Entwicklung der Strombereitstellung und der Stromerzeugungsstruktur zu optimieren, um ein nachhaltiges Stromversorgungssystem zu garantieren.

Eine erste konkrete Zielsetzung ist, einen Bericht über die gegenwärtige Versorgungsstruktur und den rechtlichen Rahmen in den Ländern der EU-25 zu erstellen. Weitere Zielsetzungen sind, ein Nachhaltigkeitsrahmen zu definieren, eine mögliche Entwicklung der Stromnachfrage darzustellen und eine Analyse der Elektrizitätserzeugungstechnologien durchzuführen, um die Strombereitstellung aus einer Perspektive der gesamten sozialen Kosten optimieren zu können. Obwohl der Betrachtungshorizont bis 2030 reicht, muss ein hoher Grad an Realismus sichergestellt werden und das projizierte Stromversorgungssystem muss mit den liberalisierten Märkten kompatibel sein und eine hohe Versorgungssicherheit garantieren.
Kurzbeschreibung des Projekts
Um diese Zielsetzungen zu verwirklichen, arbeitet eine Gruppe hochqualifizierter Energiewissenschaftler aus gesamt Europa zusammen mit der Elektrizitätswirtschaft und anderen Entscheidungsträgern in einem beratenden Ausschuss. Das Projekt hat eine Hauptausrichtung in der Sichtung und Auswertung bestehender Studien und Publikationen, ergänzt durch die Kenntnisse und Sichtweisen der Projektteilnehmer.

Der genutzte methodische Ansatz mischt zwei Analyserichtungen. Im ersten (horizontalen) Ansatz werden die vorhandenen Elektrizitätssysteme der Länder der EU 25 analysiert und die nationalen Politiken und zukünftige Projektionen werden betrachtet. Dann wird (vertikal) eine themenorientierte Behandlung vorgenommen, wobei sowohl die nachfrageseitigen wie die versorgungsseitigen Technologien und auch die Systemintegration behandelt werden. Außerdem wird der regulierende und liberalisierte Marktrahmen für einen integrierten europäischen Elektrizitätsmarkt sorgfältig überprüft und bewertet. Basierend auf diesen Analysen, wird dann in einem kombinierten Verfahren versucht, die 'statischen' gesamten sozialen Kosten (private Kosten plus externe Kosten) der Elektrizitätserzeugung zu erfassen. Daraufhin werden diese Kostendaten als Input für sorgfältig ausgewählte Simulationsmodelle genutzt, um einige konsistent definierte und kontrastierende Szenariorechnungen durchzuführen, aber in Übereinstimmung mit dem regulierenden Rahmen des Energiemarktes. Aus den erzielten Ergebnissen soll es möglich sein, die 'optimalste Lösung' (aus der Perspektive der Kosten-Wirksamkeit - einschließlich der Klimabelastungen) für die Elektrizitätsversorgung in Europa zu ermitteln.
Ergebnisse
Die Ergebnisse lassen Schlussfolgerungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Stromnachfrage und des Stromangebotes in Europa erwarten, gut eingebettet in einen richtig arbeitenden liberalisierten Elektrizitätsmarkt. Eine mögliche optimalste Struktur der Strombereitstellung, kompatibel mit vorhandenen EU-Richtlinien und -Regelungen, sind Ergebnis der Modellsimulationen. Offenbar lassen sich aus den Ergebnissen auch mögliche Auswirkungen auf die EU-Gesetzgebung und die Energiepolitik ableiten. Die Koordination und der Informationsaustausch zwischen Organisationen aus unterschiedlichen Mitgliedsstaaten ist eine für die EU zusätzliche Wertschöpfung.

Eine Internetseite, ein internationales Seminar und die Berichte dienen der Verbreitung der Projektfortschritte und der abschließenden Ergebnisse des Projektes.
Weitere Informationen
www.eusustel.be