Modellierung der Europäischen Energietechnologievorausschau in einem allgemeinen und partiellen Gleichgewichtssystem (MENGTECH)
Auftraggeber  European Commission Research Directorate-General
Bearbeiter M Blesl (Ansprechpartner)
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     U Fahl
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Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.08.2005 bis 31.07.2007
Aufgabenstellung des Projekts
Die Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung eines Modellrahmens für eine bessere Einschätzung der Energiepolitiken, welche die ehrgeizigen Ziele der EU bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung gewährleisten sollen. Der Energiesektor sowie die Entwicklung und die Implementierung von neuen Technologien sind entscheidende Elemente für die Erreichung des EU-Ziels, da es umfangreiche Änderungen im Technologiemix in den folgenden Jahrzehnten mit sich bringt. Dieser Übergang erfordert von der Wirtschaft eine deutliche Verschiebung der Kapitalausstattung in Richtung der Entwicklung neuer Energieversorgungsstrukturen und der Netzinfrastruktur, die durch lange Nutzungszeiträume und niedrige Kapitalrückflüsse gekennzeichnet sind.
Kurzbeschreibung des Projekts
Eine exakte Einschätzung der möglichen Auswirkungen dieser Veränderungen im Energiesystem in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung benötigt zwei Arten von Sachkenntnissen:

  • Sachkenntnisse bezüglich der Eigenschaften dieser Technologien (Faktorproduktivitäten, Lernpotenziale, Emissionsfaktoren, Abfälle, Grenzen und Möglichkeiten für ihre Akzeptanz), ihren Implikationen für das Energiesystem (in Form von Infrastruktur, erschöpfbaren Ressourcen) und Sachkenntnisse bezüglich Energiesystemmodellen.

  • Sachkenntnisse bezüglich der Anwendung globaler quantitativer Methoden, d.h. angewandter ökonomischer Modelle, die makroökonomische Rückkopplungen von politischen Richtlinien in Betracht ziehen müssen und die die Einschätzung von politischen Richtlinien hinsichtlich ökonomischer Variablen (Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Wohlfahrt, etc.), ökologischer Variablen (Emissionen, Abfälle, Klima, usw.) und sozialen Variablen (Beschäftigung, Verschiedenheiten, etc.) ermöglichen.

    Die Modelle, die im Rahmen des Projektes genutzt werden, sind POLES (Welt-Energiesystemmodell), PRIMES (europäisches Energiesystemmodell), NEMISIS (makroökonometrisches EU-Modell) und GEM-E3 (Allgemeines Gleichgewichtmodell für die Welt und die EU). Alle Modelle wurden bereits umfangreich durch die EU Kommission in vielen Projekten und Studien verwendet. Eine vollständige Einschätzung der Veränderungen bei den Technologien erfordert den Einsatz dieser unterschiedlichen Modelle, da sie sich gegenseitig ergänzen (Mittel- bzw. langfristige Betrachtung bei den makroökonomischen Modellen, Energiesystem- bzw. makroökonomische Modelle)

    In ihrem derzeitigen Stand sind diese Modelle jedoch nicht noch ausreichend, um die Einführung und die Implikationen zukünftiger Energietechnologien erfassen zu können. Es bedarf ihrer Weiterentwicklung hinsichtlich dieser Aspekte, um die Zielsetzung des Projektes erreichen zu können. Da zudem der Fokus des Projektes auf der sehr langfristigen Entwicklung liegt, ist eine Verbesserung des Modellrahmens hinsichtlich der erschöpfbaren Ressourcen und der Klimaänderungen notwendig. Mit diesen neuen Instrumenten werden dann unterschiedliche Politiken analysiert.