Energiewirtschaftliche Anforderungen und Investitionsentscheidungen für neue Kraftwerke im liberalisierten Markt, Teilprojekt 1: Energiewirtschaftliche Anforderungen an neue Kraftwerke
Auftraggeber  Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg
Bearbeiter M Blesl (Ansprechpartner)  U Fahl
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Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.01.2005 bis 30.06.2008
Aufgabenstellung des Projekts
Die anstehenden zu bewältigenden Herausforderungen bei der Ausgestaltung der zukünftigen Strukturen der Strombereitstellung werden durch die zunehmende Integration der europäischen Strommärkte zusätzlich vergrößert. Deutschland hat hinsichtlich der Nutzung einzelner technischer Optionen die Planungen anderer Länder mit einbeziehen. Die Handlungsmöglichkeiten werden darüber hinaus durch die geltenden politischen Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene mit beeinflusst. Zu nennen sind hier beispielsweise die nationalen Gesetze und die EU-Richtlinien zur Förderung Erneuerbarer Energien oder der Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Einführung eines Emissionsrechtehandels, der im Zusammenhang mit der Erreichung der Kyoto-Ziele zu einem europäischen CO2-Zertifikatemarkt führen wird. Daneben spielt die technische und politische Frage nach einer europäischen Strategie zur Versorgungssicherheit, wie z.B. die Diskussion über den Abschlussbericht über das Grünbuch der Europäischen Kommission „Hin zu einer europäischen Strategie für Energieversorgungssicherheit“ vom 26 Juni 2002 und der Forderung nach einem sog. „nationalen Sockel“ zeigt, ebenfalls für die Planung und damit für die Bewertung einzelner technischer Optionen eine bedeutende Rolle. Vor dem skizzierten Hintergrund ist das Ziel des Teilprojektes 1 „Energiewirtschaftliche Anforderungen an neue Kraftwerke“ die mögliche zukünftige Strukturen der Strombereitstellung umfassend zu analysieren und unter der Berücksichtigung unsicherer energie- und umweltpolitischer sowie energiewirtschaftlicher Perspektiven Anforderungen an neue fossile Kraftwerke im europäischen Energiemarkt und deren zukünftige technologische Entwicklung abzuleiten. Dabei sind die Auswirkungen fluktuierender Einspeisung, insbesondere aus Windenergie, die Versorgungszulässigkeit der Elektrizitätsversorgung und der Ausbau des Verbund- und Transportnetzes angemessen zu berücksichtigen.
Kurzbeschreibung des Projekts
Die Implikation der verschiedenen politischen Rahmenbedingungen auf die Marktergebnisse und die Anforderung an fossile Kraftwerkstechniken, die einen Beitrag zur zukünftigen Stromversorgung im Rahmen eines wettbewerbsorientierten Marktes leisten sollen, werden durch Modellsimulationen in geeigneten definierten Szenarien abgesichert. Hierbei werden insbesondere die Förderung bzw. Zielvorgabe für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und aus KWK, der geforderte breitere Einsatz dezentraler, verteilter Erzeugungssysteme, z.B. auf der Basis von Brennstoffzellen oder BHKW, der sich abzeichnende CO2-Zertifikatehandel und Klimaschutzanforderungen möglicher Post-Kyoto-Vereinbarungen, Fragen der Versorgungssicherheit und der weiteren Nutzung der Kernenergie sowie die Möglichkeit und Notwendigkeit des weiteren Ausbaus des Verbund- und Transportnetzes thematisiert. Zudem erfolgt eine Berücksichtigung der Unsicherheiten hinsichtlich der Energieträgerpreisentwicklung auf den internationalen Märkten und der Prinzipien der Preisbildung in Wettbewerbsmärkten.

Die Analysen im Teilprojekt 1 sollen – bezogen auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union – sowohl die direkten als auch die im Energiesystem vorgelagerten Effekte der Nutzung verschiedener technologischer Optionen im Elektrizitätssektor beinhalten. Das Teilprojekt ist verbunden mit dem Projekt E3 im Rahmen von KW 21, das von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) München durchgeführt wird.
Weitere Informationen
www.abayfor.de/kw21
Kurzdarstellung_kw21.pdf