Kokurrenzanalyse Biomasse
Auftraggeber  Zentrum für Energieforschung, ZES
Bearbeiter L Eltrop (Ansprechpartner)
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Abteilung Systemanalyse und Erneuerbare Energien
Laufzeit von 01.06.2004 bis 30.11.2004
Aufgabenstellung des Projekts
Es sollen zukünftig aussichtsreiche und in Bezug auf die Technologie (maximale Gesamt-Wirkungsgrade), die Wirtschaftlichkeit (geringe Kosten) und Ökologie (u. a. hohe CO2-Minderungspotentiale) tragfähige und optimierte Verfahrenswege und Technologien für die energetischen Nutzung von Biomasse in Deutschland identifiziert und im Hinblick auf Ihre Beiträge zu Zielvorgaben charakterisiert werden.
Kurzbeschreibung des Projekts
In vorliegendem Anschubvorhaben werden ausgewählte Verfahrensketten beispielhaft für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Biomassearten analysiert. Da für verwendbare Datengrundlagen zu u.a. Energieaufwendungen, Kosten und Wirkungsgraden für die einzelnen Verfahrensschritte z.T. noch Forschungsbedarf besteht, werden nachfolgend exemplarisch drei Prozessketten anhand des Kriteriums „Umwandlungseffizienz“ verglichen. Die Umwandlungseffizienz beschreibt den Gesamtwirkungsgrad der Kette und besagt wie viel der z.B. auf dem Hektar Ackerland stehenden Energie in Form von Biomasse am Ende (Bilanzgrenze: Ausgang Konversionsanlage) als Endenergie zur Verfügung steht.
Ergebnisse
Die Bearbeitung der Verfahrensketten im Rahmen der Anschubphase lässt folgende Schlussfolgerungen zu: In vielen Bereichen der Prozessketten fehlten genaue technische Daten. Dies betrifft insbesondere
  • Vergasungstechnologien
  • Gasreinigung und Gasnutzung
  • Bereitstellung und Nutzung synthetischer Kraftstoffe (BtL)

Im Gegensatz dazu ist bei der RME-Prozesskette die Datenlage relativ gut. Die für vorliegenden Bericht ausgearbeitete technisch/energetische Betrachtung ergibt ein theoretisches Potenzial. Erst die ökonomischen und ökologischen Analysen erlauben eine fundierte Empfehlung für einen bestimmten Nutzungspfad.Der Vergleich einer Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Biomasse muss methodisch noch weiter entwickelt werden. Die im vorliegenden Bericht skizzierte modular aufgebaute Datenhaltung soll in jedem Fall weiter verfolgt werden, da sie ein flexibles Betrachten vielfältiger Prozessketten ermöglicht.