Verfahren zur Entwicklung und Anwendung einer digitalen Wärmebedarfskarte für die Bundesrepublik Deutschland
Auftraggeber  BMWi, PTJ, AGFW
Bearbeiter M Blesl (Ansprechpartner)
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Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.12.2005 bis 30.09.2008
Aufgabenstellung des Projekts
Entwicklung eines automatisierten Verfahrens zur Bestimmung des Wärmebedarfs und dessen räumliche Verteilung in einer Wärmebedarfskarte. Basierend auf den Wärmebedarfswerte gehen in Modellrechnungen ein, um damit lokale/regionale Vergleiche zwischen unterschiedlichen Versorgungstechniken, Energieeinsparmaßnahmen und Maßnahmen zur rationellen Verwendung der Energie im Gebäudebestand zu ziehen.
Kurzbeschreibung des Projekts
Ausgangspunkt für die Wärmebedarfsberechnung der Gebäude sind Daten die durch Laserscanning ermittelt werden. Die Rohdaten des Laserscannings werden zunächst vom Institut für Kartographie und Geoinformatik aufgearbeitet um daraus verwertbare Grundgeometrien wie Gebäudeaußenmaße, Grundflächen, Volumina und Dachtyp als raumbezogene Daten bereitzustellen. Fehlende Informationen wie die Aufteilung der Wandflächen in opake / nichtopake Wandflächen, die Energiebezugsflächen und das beheizte Gebäudevolumen werden durch Approximation und Analogieschlüsse bestimmt. Durch Korrelation der Ergebnisse mit Thermobildern werden zusätzlich die beheizten Gebäudevolumina bewertet bzw. eine u-Wert Korrektur vorgenommen. Die automatisierte Wärmebedarfsberechung erfolgt nach den Richtlinien der DIN EN 1283.
Ergebnisse
Die Untersuchung des Verfahrens zur Erzeugung einer digitalen Wärmebedarfskarte hat gezeigt, dass das Verfahren das Potenzial hat, große Gebiete mit guter Genauigkeit flächendeckend zu erfassen. Im Kern besteht das Verfahren darin, mittels geeigneter Rechenoperationen aus Laserscanningdaten Gebäude und Gebäudevolumen zu rekonstruieren. Durch die Verbindung mit statistisch gewonnenen, gebäudetypischen Wärmebedarfswerten konnte daraus eine Wärmebedarfskarte erzeugt werden in der auch Potenziale zur Fernwärmeversorgung auf Gemeindeebene gut darstellbar sind.