Nutzung der Tiefengeothermie in Stuttgart - Durchführung von Wirtschaftlichkeitsanalysen
Auftraggeber  Zentrum für Energieforschung Stuttgart (ZfES)
Bearbeiter
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L Eltrop (Ansprechpartner)
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Abteilung Systemanalyse und Erneuerbare Energien
Laufzeit von 01.04.2009 bis 31.10.2009
Aufgabenstellung des Projekts
Die Stadt Stuttgart strebt eine verstärkte Nutzung der Erdwärmepotenziale an, wobei neben der Nutzung der Tiefengeothermie auch die oberflächennahe Erdwärmenutzung berücksichtigt werden soll.

Es sollen aussichtsreiche Standorte identifiziert werden, um ein möglichst wirtschaftliches Projekt zu realisieren.
Kurzbeschreibung des Projekts
Die Nutzung der Geothermie bietet gegenüber der Nutzung von Energieträgern wie Sonne und Wind den Vorteil der kontinuierlichen Energiebereitstellung und der Unabhängigkeit von meteorologisch bedingten Angebotsschwankungen. Ferner kann mit Hilfe von Erdwärme sowohl Wärme bereitgestellt werden, aber bei Vorliegen von höheren Temperaturen im Untergrund bzw. genügend großen Bohrtiefen kann auch Strom erzeugt werden.

Als aussichtsreiche Standorte, um ein möglichst wirtschaftliches Projekt zu realisieren, wurden vier potenzielle Standorte identifiziert:
  1. Universität Stuttgart, Standort Campus Vaihingen
  2. Krankenhaus Bad Cannstatt
  3. Firma Porsche, Zuffenhausen
  4. Fernwärmeversorgung Neugereut
Ergebnisse
Ein Vergleich der Wärmegestehungskosten auf Basis von Anlagen zur Nutzung der tiefen Erdwärme zur gekoppelten Erzeugung von Wärme, Strom und Kälte zeigt, dass insbesondere die Standorte mit hoher oder sehr hoher Wärmenachfrage (Standorte 1, 3 und 4) die geringsten Wärmegestehungskosten von rund 5,5 - 7 Ct/kWh aufweisen. Der Standort „Krankenhaus Bad Cannstatt“ dagegen geht mit Wärmegestehungskosten von über 20 Ct/kWh einher, was darauf zurückzuführen ist, dass dort ein Großteil der geothermisch zur Verfügung stehenden Wärme nicht nachgefragt wird, sondern alternativ zur Stromerzeugung verwendet wird. Die dadurch erzielten EEG-Vergütungen können jedoch die mangelnde Wärmenachfrage nicht kompensieren.