INtegrating MainSTREAM Economic Indicators with Sustainable Development Objectives (INSTREAM)
Auftraggeber  Europäische Kommission, DG Research (FP 7)
Bearbeiter
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R Friedrich (Ansprechpartner)  R Friedrich
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Abteilung Technikfolgenabschätzung und Umwelt
Laufzeit von 01.10.2009 bis 01.09.2011
Aufgabenstellung des Projekts
Im Rahmen des IN-STREAM Projekts werden qualitative und quantitative Untersuchungen durchgeführt welche für die Verbindung von etablierten wirtschaftlichen Indikatoren mit wichtigen Wohlfahrts- und Nachhaltigkeitsindikatoren notwendig sind. Das Projekt verfolgt mehrere Ziele quantitativer und qualitativer Art.

Auf Basis der qualitativen und quantitativen Analyse werden Empfehlungen für neue Indikatoransätze vorbereitet. Diese empfohlenen Indikatoren (und Indikatorsets) werden nach Kriterien im Hinblick auf Robustheit, Durchführbarkeit und Eignung für politische Ziele der EU ausgewählt.
Kurzbeschreibung des Projekts
Im Rahmen des IN-STREAM Projekts werden die Synergien und Austauschbeziehungen, die in Europas simultaner Verfolgung von wirtschaftlichem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit enthalten sind, untersucht. Das Projekt verfolgt diese Hauptziele:

Qualitative Analyseziele
  1. Bewertung von Hauptindikatoren. Erarbeitung einer zusammenfassenden Bewertung der wichtigsten etablierten Wirtschaftsindikatoren (speziell BIP) und anderer ausgewählter Maßstäbe die zur Berücksichtigung der Nachhaltigkeitskonzepte (v.a. im Bezug auf ökologische Aspekte) beitragen. Politiker und Forscher benötigen einen Leitfaden für die Betrachtung von anwendbaren und nützlichen Indikatoren und wie diese angepasst werden können, um die gegenwärtigen nationalen Datensammlungen von Eurostat und nationalen Regierungen zu ergänzen. Von besonderer Bedeutung für diese Untersuchungen ist dabei die Leistungsfähigkeit der etablierten Wirtschaftsindikatoren bei der Entwicklung hin zu den Zielen der SDS und die Fähigkeit von Nachhaltigkeitsindikatoren einen Einblick in die ökonomischen Auswirkungen der Verfolgung von nachhaltigen Entwicklungen zu geben.
  2. Bewertung von institutionellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Gleichbedeutend mit der qualitativen Analyse ist die Untersuchung der wichtigsten Treiber und Hürden für die institutionelle Anpassung der untersuchten Indikatoren. Über die Beteiligung von Interessensgruppen und anderen Aktivitäten wird das Projekt danach streben den Kenntnisstand und die Akzeptanz auf Seiten der politischen Entscheidungsträger und statistischen Ämtern bezüglich eines ganzheitlichen Ansatzes zur Untersuchung von Wirtschaftswachstum, menschlichem Wohlbefinden und nachhaltiger Entwicklung zu erhöhen. Dies wird auch dabei helfen den weiteren Weg zu definieren in dem ein Plan für die Entwicklung auf EU Ebene mit Einblicken in die nationalen Praktiken erstellt wird.


  3. Quantitative Analyseziele

  4. Verbesserung der quantitativen Modelle zur Verlinkung von Indikatoren. Das Projekt wird auf bestehende Modelle und statistische Arbeiten aufbauen welche darauf abzielen den Abstand zwischen makroökonomischen Indikatoren und Nachhaltigkeitsmaßstäben zu überbrücken. Insbesondere die Projekte GARP, GREENSTAMP, GREENSENSE (FP5) und MOSUS (FP5) sowie die gegenwärtigen Forschungsaktivitäten in den Projekten INDI-LINK (FP6) und EXIOPOL (FP6) werden dabei betrachtet.
  5. Untersuchung der Kosten für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Mit der Anwendung der Modelle, die in diesem Projekt erstellt werden, können zukünftige Berechnungen für ausgewählte Mitgliedstaaten durchgeführt werden. Dabei werden sowohl partielle als auch allgemeine Gleichgewichtsmodelle verwendet. Die Untersuchungen dienen der Berechnung der zu erwartenden Kosten in traditionellen ökonomischen Einheiten die bei der Verfolgung bestimmter Ziele für ausgewählte Nachhaltigkeitsindikatoren entstehen.


  6. Quantitative Analyseziele

  7. Empfehlung von zusammengesetzten Indikatoransätzen und Implementierungsstrategien. Auf Basis der qualitativen und quantitativen Analyse werden Empfehlungen für neue Indikatoransätze erstellt. Diese empfohlenen Indikatoren (und Indikatorsets) werden nach Kriterien im Hinblick auf Robustheit, Durchführbarkeit und Eignung für politische Ziele der EU ausgewählt. Strategien für die Implementierung diese Ansätze werden in Zusammenarbeit mit Interessensgruppen identifiziert und entwickelt. Die empfohlenen Indikatoransätze sollten nicht nur danach streben das BIP in der politischen Debatte zu komplimentieren sondern auch danach, die Verbindung zu den Kriterien von Lisabon und Maastricht herstellen.
Weitere Informationen
http://www.in-stream.eu