Entwicklung der Netz- und Erzeugungsstruktur Österreichs bis 2050
Auftraggeber  Oesterreichs Energie, Brahmsplatz 2, 1040 Wien
Bearbeiter
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  (Ansprechpartner)  H Brand
Abteilung Elektrizitäts- und Gasmarktanalysen
Laufzeit von 01.01.2011 bis 30.06.2012
Aufgabenstellung des Projekts
Vor dem Hintergrund der klima- und energiepolitischen Zielsetzungen Österreichs wird ein höherer Anteil erneuerbarer und lokaler Energiequellen an der zukünftigen Elektrizitätserzeugung angestrebt. Es werden die damit verbundenen elektrizitätswirtschaftlichen und technischen Herausforderungen bis zum Jahr 2050 analysiert. Hierzu werden mehrere Entwicklungspfade der wesentlichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zukunft definiert und die damit einhergehenden Effekte quantitativ auf der Basis fundamentaler Elektrizitätsmarktmodellierung insbesondere für die Jahre 2020, 2030 und 2050 bewertet.
Kurzbeschreibung des Projekts
In dem Forschungsprojekt werden die mit den energiepolitischen Zielsetzungen Österreichs verbundenen Anforderungen an die Dimensionierung des Elektrizitätsnetzes der Übertragungs- und Verteilnetzebene, an die Auslegung und den Betrieb des konventionellen Kraftwerkparks, an die Speicherung von Strom sowie an die Vorhaltung und den Abruf von Regelenergie betrachtet. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass steigende Anteile fluktuierender erneuerbarer und dezentraler Elektrizitätserzeugung die Rentabilität konventioneller Kraftwerksinvestitionen tangiert und die Preise bzw. die Preisbildung auf den Großhandelsmärkten beeinflussen wird. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Nutzung und Integration erneuerbarer und lokaler Energiequellen in Österreich bewertet. Aufgrund der zentralen Lage Österreichs in Europa werden die Auslegung und der Betrieb des Elektrizitätssystems auf der Übertragungsnetzebene in nicht unwesentlichem Maße durch das Ausland beeinflusst. Um die internationalen Auswirkungen auf Österreich berücksichtigen zu können, wird das gesamte Elektrizitätssystem Europas beschrieben. Neben der Beschreibung der überregionalen Effekte werden ein weiterer Fokus auf die lokalen Auswirkungen in den verschiedenen Spannungsebenen der Verteilungsnetze gelegt.