Klimaschutz in den Liegenschaften der Stadt Ludwigsburg
Auftraggeber  Projektträger Jülich / Stadt Ludwigsburg
Bearbeiter
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U Fahl (Ansprechpartner)  R Schelle  E Heyden  U Fahl
Abteilung Energiewirtschaft und Systemtechnische Analysen
Laufzeit von 01.01.2012 bis 31.12.2012
Aufgabenstellung des Projekts
Klimaschutz und Energieeffizienz sind in der Stadt Ludwigsburg als eines von elf The¬menfeldern in eine ge-samt¬städ¬ti¬sche Strategie für eine nachhaltige Stadtentwicklung eingebet¬tet: das Stadtentwicklungskonzept „Chan¬cen für Ludwigsburg“ (SEK). Bisher erfolgt jedoch keine systematische Erfassung des Energieverbrauchs der eigenen Liegenschaften. In der Liegenschaftsliste sind aktuell 320 Gebäude zusammengestellt. Davon wer-den von ca. 120 Gebäuden manuell die Hauptverbrauchsdaten erfasst. Es erfolgt jedoch keine automatische Aus¬wer¬tung und Bewertung der erfassten Daten. Dadurch ist es aktuell auch nicht möglich, negative Ent¬wick-lun¬gen beim Energieverbrauch automatisch zu erkennen, um sofort entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Die Überprüfung kann in der bestehenden Situation nur über eine manuelle und damit sehr zeit- und per¬so¬nal¬auf-wän¬di¬ge „händische“ Auswertung erfolgen. Darüber hinaus besteht für ca. 20 Gebäude die Möglichkeit der Fern-an¬steu¬e¬rung. Jedoch besteht auch hier noch keine automatisierte Weitergabe der Verbrauchsdaten an die Ver-wal¬tungs¬soft¬ware.
Kurzbeschreibung des Projekts
Als wichtiger Schritt für den Klimaschutz und einer Steigerung der Energieeffizienz in Ludwigsburg wird die Ver-bes¬se¬rung der energetischen Situation der stadteigenen Liegenschaften angesehen. Die Vorreiterrolle der Stadt soll sich damit auch positiv auf Industrie und Bürger übertragen. Da aktuell die Verbrauchsdaten der eigenen Lie¬gen¬schaf¬ten noch nicht umfassend automatisiert erfasst und kontrolliert werden, ist es auch das Ziel des Pro¬jek¬tes, die Erfassung auf alle energetisch relevanten Gebäude auszuweiten, eine automatisierte Erfassung der Verbrauchsdaten zu überprüfen (Verbindung mit Fernansteuerung, Installation von fernauslesbaren Zäh¬lern, webbasierte Zählerstandseingabe) sowie Maßnahmen und Organisationsformen zu installieren, die eine schnel¬le und Ressourcen schonende Überprüfung und Überwachung des Energieverbrauchs der kommunalen Lie¬gen-schaf¬ten ermöglicht (Baustein 1). Darüber hinaus sollen in Baustein 2 ca. 60 Gebäude umfassend be¬wer¬tet und analysiert werden. Im abschließenden Baustein 3 sollen, aufbauend auf den Ergebnissen des 2. Bau¬steins, 10 Gebäude im Rahmen einer Feinanalyse detailliert betrachtet und optimiert werden. Anhand der dann zur Verfügung stehenden Informationen soll eine Entscheidung für eine energetische Sanierung in den kom¬men¬den 5 Jahren erfolgen. Die Vorgehensweise und die Ergebnisse des Vorhabens werden im Rahmen der Öf¬fent¬lich-keits¬ar¬beit auch interessierten Bürgern zur Verfügung gestellt. Für die detailliert untersuchten Gebäude wird zur Information eine Kurzübersicht erstellt. Ebenso sind die Darstellung der Entwicklung des Ener¬gie¬ver¬brauchs der Liegenschaften und damit eine Erfolgskontrolle der durchgeführten Maßnahmen im Rahmen der Öf¬fent¬lich¬keits-ar¬beit geplant. Für die zukünftig geplante Einführung eines Facility-Management-Systems sollen im Rahmen des Projektes die für ein erfolgreiches Energiemanagement notwendigen Grundlagen und Vor¬aus¬set¬zun¬gen untersucht und dokumentiert werden.