Speicherung und flexible Betriebsmodi zur Schonung wertvoller Ressourcen und zum Ausgleich von Stromschwankungen bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg
Auftraggeber  BWPLUS, Karlsruher Institut für Technologie
Bearbeiter L Eltrop (Ansprechpartner)  M Härdtlein
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     B Fleischer
Abteilung Systemanalyse und Erneuerbare Energien
Laufzeit von 01.12.2012 bis 30.11.2015
Aufgabenstellung des Projekts
Vor dem Hintergrund der Zielsetzung hoher Anteile erneuerbarer Energien an der Stromversorgung stellt sich die Frage, welchen Beitrag die Bioenergie für die Systemintegration erneuerbarer Energien und den Ausgleich fluktuierender Erzeugung (siehe Windenergie und Photovoltaik) leisten kann. Mit Fokus auf Baden-Württemberg werden im Rahmen des Projektes folgende Aufgabenstellungen bearbeitet:

Inwieweit sind bestehende und zukünftige Bioenergieanlagen in Baden-Württemberg (Biogasanlagen und Anlagen zur Vergasung von fester Biomasse) zur Energiespeicherung und zum Speicherausbau geeignet? Unter Speicherfähigkeit der Bioenergieanlagen wird in dem vorliegenden Vorhaben sowohl die „Gasspeicherung“ als auch die „Biomassespeicherung“ verstanden. Im Falle einer „Gasspeicherung“ wird die Speicherung des Biogases bzw. Synthesegases in internen/externen Speichern als auch die Speicherung des aufbereiteten Biogases bzw. Synthesegases im Erdgasnetz betrachtet. Im Falle der „Biomassespeicherung“ wird eine flexible Brennstoff- bzw. Substratbeschickung der Bioenergieanlagen (Lastfolgebetrieb) untersucht. Weiter soll analysiert werden, welche Möglichkeiten und Grenzen des flexiblen Einsatzes von Strom aus biogenen Ressourcen zum Ausgleich von Wind- und Solarstromfluktuationen in Baden-Württemberg bestehen (Modellbetrachtung).
Kurzbeschreibung des Projekts
Folgende Ziele werden im Rahmen des Projekts verfolgt:
  • Technisch-ökonomische und ökologische Analyse der Eignung bestehender und zukünftiger Bioenergieanlagen in Baden-Württemberg zur Energiespeicherung und zum Speicherausbau
  • Technisch-ökonomische und ökologische Analyse der flexiblen Beschickung von Bioenergieanlagen zur Entlastung bestehender Speicher
  • Analyse der Möglichkeiten und Grenzen des flexiblen Einsatzes von Strom aus biogenen Ressourcen zum Ausgleich von Wind- und Solarstromfluktuationen in Baden-Württemberg – Modellbetrachtung
  • Analyse der Möglichkeiten zur Schonung und „Streckung“ der begrenzten Biomasse-Ressourcen durch eine flexible und stärker bedarfsorientierte Nutzung.
Ergebnisse
Die Projektergebnisse umfassen einerseits eine Identifikation technisch-ökonomisch und ökologisch vielversprechender Konzepte zur flexiblen Bereitstellung von Bioenergie und andererseits eine Bewertung der Rolle, die die Bioenergie zukünftig im Energiesystem Baden-Württemberg einnehmen kann. Als Ergebnis soll u.a. ein Fördermodell für die flexible Fahrweise von Bioenergieanlagen inklusive der notwendigen Speicherung entwickelt werden.