Kosten-Nutzen-Analyse der Speicherung und flexiblen Vermarktung von Biogas und Biomethan in Baden-Württemberg im Rahmen des EEG 2012
Auftraggeber  Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW
Bearbeiter M Härdtlein (Ansprechpartner)  L Eltrop
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Abteilung Systemanalyse und Erneuerbare Energien
Laufzeit von 01.10.2012 bis 31.07.2013
Aufgabenstellung des Projekts
In Baden-Württemberg gab es Ende 2011 insgesamt 796 Biogasanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 255,93 MWel. Bei einer Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien – bspw. von 80 % oder sogar 100 % am Stromverbrauch – ist es notwendig, die fluktuierende Erzeugung von Windenergie und Photovoltaik bedarfsgerecht zu integrieren. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und welchen Beitrag Biogasanlagen für die Systemintegration erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg leisten können. Mit anderen Worten: Wie gestalten sich die heutigen und zukünftigen Möglichkeiten und Grenzen des flexiblen Einsatzes von Biogas zur Integration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg?
Kurzbeschreibung des Projekts
Ziel des Vorhabens ist es, die Erweiterung bestehender Biogasanlagen zum Einsatz im Lastfolgebetrieb technisch und ökonomisch zu analysieren und zu bewerten. Hierfür wird zunächst eine Analyse des Anlagenbestandes in BW inklusive Ermittlung der Speicherkapazität durchgeführt. Mittels dieser Analyse werden Biogas-Referenzanlagen mit typischen Speicherkapazitäten für unterschiedliche Größenklassen für BW festgelegt.

Anschließend werden technische Optionen für die Nachrüstung der festgelegten Referenzanlagen zur direkten Vermarktung von Biogas- und Biomethanstrom untersucht. Es werden detaillierte technische Umsetzungskonzepte erarbeitet, mit denen Leistung und Speicher bestehender Biogasanlagen erweitert werden können.

Weiter wird eine ökonomische Analyse der verschiedenen Konzepte zur Speicher- als auch Leistungserweiterung durchgeführt. Es werden die Möglichkeiten der bereits verfügbaren Speicherkapazitäten und ihre Eignung zur Flexibilisierung der Biogasanlagen untersucht. Zusätzlich werden die Kosten für die Erweiterung der ausgewählten Referenzanlagen in Baden-Württemberg den Erlösen durch die Direktvermarktung des Biogasstroms (inklusive EEG-Erlösen) gegenübergestellt.
Ergebnisse
Die Ergebnisse des Projektes dienen künftigen technik- und praxisorientierten Forschungsarbeiten in Bezug auf flexible Biogasanlagen sowie für zielgerichtete Investitionen. Weiter können die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als Grundlage genutzt werden, um künftige, ökonomisch aussichtsreiche Biogasanlagen beurteilen und zielgerichtete Investitionen vornehmen zu können.